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Die 4 besten 3D Drucker für Kinder (Stand: 2020)

Kinder lieben es, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Eine relativ neue Möglichkeit hierfür bietet der 3D-Druck. Dieser stellt zwar höhere Anforderungen an den Benutzer als der 2D-Druck, jedoch gibt es einige kinderfreundliche oder speziell für Kinder konzipierte Modelle, die es dem Nachwuchs ermöglichen, eigene 3D-Drucker-Projekte zu realisieren.

Ob es darum geht, eigenes Spielzeug aus Kunststoff herzustellen oder das Smartphone mit einer selbst entworfenen Handyhülle auszustatten – mit Geräten wie dem QIDI TECH X-Maker von QIDI TECHNOLOGY sind der unerschöpflichen Fantasie der jungen Nutzer kaum Grenzen gesetzt.

Hier erfährst Du, was Kinderfreundlichkeit bei 3D-Druckern bedeutet und welche Geräte sich besonders gut für Kinder eigenen.

 

Kaufkriterien für kinderfreundliche 3D Drucker

Wie herkömmliches Kinderspielzeug sollte auch ein 3D-Drucker dem Nachwuchs Freude bereiten, einfach zu bedienen sein und im besten Fall die Kreativität und die Geschicklichkeit fördern.

Darüber hinaus sind Kriterien wie die Sicherheit (inklusive Gesundheitsverträglichkeit) und die Qualität bei der Auswahl eines 3D-Druckers zu berücksichtigen.

Nicht ganz unwichtig ist der Preis, dem Du jedoch gegenüber den anderen Faktoren einen geringen Stellenwert beimessen solltest.

Eine detaillierte Kaufberatung zu 3D-Druckern für Privatanwender findest Du in Schritt 2 des Ratgebers.

 

Anwendungsziel – welcher Drucker passt zum Kind?

Bevor Du beginnst, Dich auf technische Spezifikationen zu konzentrieren, solltest Du Dich zunächst damit befassen, was Dein Kind mit dem 3D-Drucker anfangen möchte bzw. was es lernen soll.

Von der Größe der Objekte, dem favorisierten Material und der erwarteten Beschaffenheit der Ausdrucke hängt die Auswahl des richtigen Druckers ab. Hierbei sollten die Wünsche Deines Kindes im Vordergrund stehen. Schließlich geht es darum, einen 3D-Drucker zu finden, mit dem sich der Nachwuchs gern beschäftigt.

Weichen die von Dir angedachten Anwendungsziele (Was soll das Kind lernen?) von denen Deines Kindes ab (Was will Dein Kind drucken?), gilt es einen gemeinsamen Konsens zu erzielen, mit dem letztendlich alle zufrieden sind.

Irgendeinen 3D-Drucker zu kaufen, um ihn Deinem Sprössling als Überraschung zum Kindergeburtstag zu präsentieren, kann sich als teurer Fehlschlag erweisen.

Die Freude ist garantiert nicht kleiner, wenn Du Deinem Kind einen selbstgebastelten Gutschein für einen 3D-Drucker überreichst, bei dessen Auswahl es ein Wörtchen mitreden darf.

 

Für Privatanwender relativ leicht finanzierbar sind vor allen Dingen FDM– und DLP-Geräte. (SLA 3D Drucker gingen theoretisch auch noch, aber für Spielzeug sind sie überwiegend doch zu teuer.)

Daraus resultieren gewisse Materialeinschränkungen. Metallgegenstände sind mit diesen Verfahren nicht herstellbar.

Eine Alternative wären dann 3D-Druckservices, bei dem Dein Kind sein Modell hochladen kann und dann das fertige Produkt zugesandt bekommt.

Für den Anfang ideal sind FDM-Drucker.

Bei diesen ist der Druck relativ kostengünstig und die Nachbearbeitung gestaltet sich einfacher als bei den anderen beiden Varianten. Du benötigst beispielsweise keine speziellen Hilfsmittel wie Alkohol, um die Objekte zu säubern, oder eine UV-Kammer zum Aushärten.

Zudem liegen aufgrund der Beliebtheit dieser Geräte mehr Nutzererfahrungen vor, die Deinem Kind bei Problemen Hilfestellung bieten.

Zu guter Letzt gibt es da für das Kind über die Jahre mehr zu lernen (durch die komplexere Funktionsweise des Geräts bzw. den komplexeren Druck an sich). Vielleicht folgen später Bausätze oder Eigenkonstruktionen.?

 

Bei der Auswahl des 3D-Druckers solltest Du darauf achten, dass die für das Anwendungsziel benötigten Materialien damit druckbar sind.

Hierfür brauchst Du nur die Temperaturen von Druckbett und Düse mit den erforderlichen Werten für die Kunststoffe zu vergleichen. Je mehr nutzbar sind (Sicherheit beachten!), desto besser.

 

Sicherheit

Bei einem 3D-Drucker handelt es sich um ein komplexes Gerät, das häufig mit mehreren hundert Watt Leistung arbeitet und in dem sich Teile hin und her bewegen.

Beim FDM-Druck können Temperaturen von über 200 °C im Normalbetrieb erreichen können.

Und beim SLA-/DLP-Verfahren hantiert man mit schädlichem Kunstharz. Im SLA-Druck kommt zudem ein Laser zum Einsatz.

 

Mechanik

Hinsichtlich der Mechanik solltest Du vor allem darauf achten, dass Körperteile, Haut, Haare und Kleidung vor sich bewegenden Teilen geschützt sind.

Stelle Dir zum Wohl Deines Kindes folgende Fragen:

  • Bietet der Drucker ausreichend Schutz durch eine (möglichst) geschlossene Bauweise?
  • Ist ein Druckstopp möglich? Stoppt der Druck bei Türöffnung gar automatisch? Oder ist die Tür bis zum Druckende verschlossen?
  • Sind die gedruckten Teile ohne scharfen Schaber entfernbar? (Hier gibt es bessere Lösungen beim FDM-Verfahren als z.B. beim DLP-Verfahren.)

 

Bezüglich der letzten Frage (und dem FDM-Verfahren) – ein entfernbares, flexibles Druckbett lässt sich aus dem Drucker entnehmen und einfach biegen, was das Ablösen der Drucke deutlich erleichtert.

Sehr benutzerfreundlich sind auch „Ultrabase“-Druckbettoberflächen (Siliziumkarbid, z.B. beim Anycubic – I3 Mega). Ist solch ein Druckbett heiß, haften die Objekte darauf gut. Kühlt es Druckbett ab, lassen sie sich ganz einfach Lösen. Ein Spachtel ist nur in Ausnahmefällen erforderlich.

 

Hitze

Das Formgebung des Materials beim FDM-Druck erfordert hohe Temperaturen. Insbesondere an der heißen Druckdüse (aber auch auf dem Druckbett, falls beheizt) besteht Verbrennungsgefahr.

Auch hier solltest Du sichergehen, dass eine geschlossene Bauweise Schutz bietet und ein Druckstopp möglich ist (und/oder der Druck bei Türöffnung automatisch stoppt bzw. die Tür während des Drucks nicht zu öffnen ist).

 

Achte außerdem darauf, dass:

  • es einen Schutz vor thermischem Durchgehen (Thermal Runaway Protection) gibt,
  • der Druckknopf so designed ist, dass er die Finger vor einer zufälligen Düsenberührung abschirmt.

 

Für zusätzliche Sicherheit kannst Du sorgen, indem Du den Druck entweder persönlich oder mithilfe einer Kamera überwachst.

Eine weitere Möglichkeit wäre, den Drucker anderswo arbeiten und Dein Kind per Kamera zuschauen zu lassen.

 

Strom

3D-Drucker ohne CE-Zeichen solltest Du gar nicht erst in Erwägung ziehen. Diese dürftest Du laut Gesetz rechtlich nicht in Betrieb nehmen.

Kritisch sind vor allem Importe aus China, die zum Teil gefälschte CE-Kennzeichnungen aufweisen.

Verursacht ein solcher Drucker nachweislich einen Brand, bleibst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem Schaden sitzen.

Teuer wird es auch, wenn der Zoll das Paket kontrolliert und die erforderliche CE-Kennzeichnung fehlt.

 

Mögliche weitere Fragen zu elektrischen Sicherheit wären:

  • Ist das Gerät richtig geerdet?
  • Wie gut ist die Verkabelung? Ist die Abdeckung der Anschlussklemmen am Netzteil ausreichend?
  • Gibt es eine Zugentlastung der Anschlussleitung zum Heizbett (beim FDM-Verfahren)?

 

Materialien

Das beim SLA-/DLP-Verfahren genutzte Resin ist ziemlich giftig. Von daher sollte man für Kinder lieber zum FDM-Verfahren greifen.

Mittlerweile sind unterschiedlichste Kunststoffe verfügbar. Leider ist auch hier längst nicht jeder unbedenklich und für Kinder geeignet.

Und… Wie US-Wissenschaftler anscheinend feststellten, stoßen diese 3D-Drucker eine verhältnismäßig hohe Konzentration an Nanopartikeln aus, die sich im Körper anlagern können.

 

Willst Du Dein Kind mehr oder weniger gut davor schützen, solltest Du darauf achten, dass das Gerät einen HEPA-/Carbon-Filter besitzt und eine geschlossene Bauweise aufweist.

Kabellose Drucken schafft noch bessere Abhilfe. Bei dieser Variante kann das Gerät in einem anderen Raum stehen. Dadurch ist Dein Nachwuchs nicht nur vor den Nanopartikeln sicher, sondern auch vor eventuell austretenden Dämpfen.

Achte auch auf eine gute Belüftung des Raumes, um eine (mögliche) Ansammlung giftiger Dämpfe zu vermeiden!

Hier etwas zu einigen typischen Kunststoffen:

 

Polylactide/Polymilchsäure (PLA)

Gesundheitlich relativ unbedenklich ist Polymilchsäure. Nicht umsonst zählen PLA-Filamente zu den beliebtesten 3D-Druckmaterialien im FDM-Bereich.

PLA besteht aus nachwachsenden Rohstoffen (Maisstärke) und ist im Gegensatz zu den meisten anderen Kunststoffen biologisch abbaubar.

Es eignet sich gut für Anfänger.

 

Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS)

Bekannt ist dieses Material beispielsweise von Legosteinen. Wenn Du Dein Kind bedenkenlos mit diesen spielen lässt, kannst Du ABS auch zum Drucken verwenden.

Doch solltest Du wissen, dass bei der Verarbeitung von ABS schädliche Dämpfe entstehen.

Ein weiterer Nachteil gegenüber PLA besteht darin, dass es nicht biologisch abbaubar ist.

 

Polyethylenterephthalat (PET)

PET ist lebensmittelsicher. Daher eignet es sich bestens für Druckobjekte mit Lebensmittelkontakt.

Dieser Kunststoff gibt beim Drucken keinen Geruch ab, lässt sich zu 100 Prozent recyceln und ist günstig in der Anschaffung.

Für den 3D-Druck wird PET häufig mit Glykol modifiziert. In diesem Fall ist die Bezeichnung PETG üblich.

Durch den einfachen Umgang eignet es sich ebenso gut für Einsteiger.

 

Sonstiges

Darüber hinaus solltest Du bezüglich der Sicherheit Deines Kindes Folgendes beachten:

  • Kläre Dein Kind über die Gefahren des 3D-Drucks auf.
  • Lass Deinen Nachwuchs nicht alleine Drucken.
  • Stelle einen Feuerlöscher bereit (v. a. beim FDM-Verfahren),
  • Bestehe darauf, dass Dein Kind (bei bestimmten Handlungen) Handschuhe trägt (z.B. zum Schutz vor Hitze oder einem scharfkanntigen Schaber beim FDM-Verfahren bzw. während der Verwendung von hautreizendem Resin bei DLP-/SLA-Verfahren),
  • Achte während des Druckens mit SLA-Geräten darauf, dass Dein Kind eine Schutzbrille trägt (Laserlicht). Ebenso bei der Nachbearbeitung der Objekte (FDM-, SLA- und DLP-Verfahren). Beim Entfernen der Stützstrukturen könnten kleinste Splitter abspringen und in die Augen eindringen.

 

Einfachheit

Je jünger Dein Kind ist, desto einfacher sollte der 3D-Drucker sich bedienen lassen.

Zudem wollen die Nachwuchs-Maker gleich loslegen und nicht erst darauf warten, dass Mama oder Papa Zeit haben, den Printer zusammenzubauen und dann noch umständlich mit dem PC zu verbinden.

Ideal sind bedienungsfreundliche Plug-’n‘-Play-Geräte, bei denen nichts mehr montiert werden muss.

Achte beim Kauf darauf, dass eine vollständige Anleitung in einer zumindest für Dich verständlichen Sprache beiliegt.

Idealerweise enthält diese Antworten auf Fragen zu typischen Problemen oder einen Hinweis auf eine online abrufbare FAQ-Seite.

Englische Sprachkenntnisse sind vorteilhaft, da Deutsch hier eher Mangelware ist.

Auch wenn Du im Internet Hilfe suchst, beispielsweise in Foren, sind Englischkenntnisse nützlich. Meist sind englische Plattformen deutlich stärker frequentiert, da es in diesem Sprachraum wesentlich mehr Anwender gibt.

 

Damit die Installation des Druckers Dich nicht vor größere Probleme stellt, solltest Du außerdem folgende Fragen klären:

  • Welche Anschlüsse sind vorhanden? Ist das Gerät kabellos verwendbar?
  • Lässt sich die Software/der Slicer intuitiv nutzen? Steht eine App zur Verfügung?

 

Weitere Fragen zur Benutzerfreundlichkeit:

  • Bei FDM-Geräten: Gibt es eine automatische Kalibrierung? Besitzt der Drucker einen Filament-Sensor? Lassen sich Filamente und Düsen einfach wechseln?
  • Ist der Drucker leicht genug für ein Kind?

 

Auch die Zeit für die Vor- und Nachbereitung solltest Du im Blick behalten. Kindern mangelt es häufig noch etwas an Geduld, sodass vor allem lange Nachbearbeitungszeiten schnell für Frust und Desinteresse sorgen.

Je weniger nach Abschluss des Drucks noch zu tun ist, desto besser. FDM bietet diesbezüglich Vorteile gegenüber SLA und DLP.

Allerdings gestaltet sich der Druck selber etwas schwieriger, da das Zusammenspiel aus Filament (Materialeigenschaften), Druckeinstellungen (Temperaturen und Geschwindigkeiten) sowie Gerät (Objektkühlung, Vibration etc.) funktionieren muss.

 

Grundsätzlich empfehlen sich im FDM-Bereich für Anfänger, insbesondere für Kinder, eher kartesische 3D-Drucker als Delta-3D-Drucker, da sie manuell einfacher zu kalibrieren sind.

Dual-Exdruder eignen sich ebenfalls weniger, da auch sie schwieriger zu kalibrieren und zu handhaben sind.

 

Qualität

Wie bereits erwähnt zählt die Geräte-Qualität zu den wichtigsten Kaufkriterien für Eltern. Egal wie verführerisch und umfangreich die Produkt- und Leistungsdaten sind: Am Ende zählen:

  • das Resultat (die Objekt- und Druckqualität, der Spaßfaktor und die Möglichkeit, Wissen zu erwerben),
  • die Zuverlässigkeit während der Arbeit (Fehldrucke sind ärgerlich),
  • die Lebensdauer bzw. Haltbarkeit des 3D-Druckers.

 

Die Objektqualität spielt bei jüngeren Kindern meist noch eine geringere Rolle. Je älter der Nachwuchs ist, desto mehr Wert solltest Du auf ein gutes Druckergebnis legen.

 

Neben anderen Faktoren hängt die Druckqualität von der Software, vom Gerät und von der Erfahrung des Users, also beispielsweise von den von ihm gewählten Druckparametern und -einstellungen, ab.

Insbesondere beim FDM-Druck hat die Software einen großen Einfluss auf die Qualität. Da proprietäre Software oft in ihren Möglichkeiten beschränkt ist, solltest Du auch auf die Nutzbarkeit von Open-Source-Slicer-Software achten.

Grundsätzlich sollte das Gerät robust und stabil gebaut sein. Je weniger Vibrationen das Rahmenmaterial bzw. die Konstruktion zulässt, desto besser sind die Druckergebnisse.

Möchte Dein Kind flexible Filamente mit einem FDM-Drucker verarbeiten, empfiehlt sich ein Gerät mit Direct-Drive-Extruder statt Bowden-Extruders.

 

Fehldrucke lassen sich durch Features wie einen Filament-Sensor und eine automatische Druckwiederaufnahme (z.B. nach einer Stromunterbrechung) vermindern.

Ebenso helfen eine gute Druckbettkalibrierung und -haftung.

Zuverlässiger gelingt der FDM-Druck auch, wenn möglichst wenige Hot-End-Verstopfungen auftreten. Ganz lassen diese sich bislang nicht vermeiden.

 

Neben der Druckqualität solltest Du natürlich auch die Verarbeitungsqualität im Auge behalten.

Grundsätzlich sind hochwertige Teile wie ein Rahmen aus Stahl oder Aluminium Billigmaterialien wie Acryl vorzuziehen. Zwar steht das etwas im Widerspruch dazu, dass ein 3D-Drucker für Kinder möglichst preiswert sein sollte. Allerdings hält sich die Auswahl an günstigen relativ guten Geräten für Kinder bislang sehr in Grenzen. Sicherheit hat eben ihren Preis.

Natürlich kannst Du nicht jeden einzelnen 3D-Drucker selbst unter die Lupe nehmen, um Dir ein Bild von der Qualität zu machen. Deshalb kann es, sinnvoll sein, Nutzererfahrungen und Testergebnisse zurate zu ziehen. Näheres hierzu erfährst Du in den Schritten 3 und 4 unseres Ratgebers. Oder Du guckst Dir z.B. das vorhandene Videofeedback auf den Produktseiten der 3D Drucker an.

 

Preis

Wie jedes andere Haushalts- und Heimgerät bzw. Spielzeug sollte auch der 3D-Drucker für den Nachwuchs ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen und grundsätzlich nicht so teuer sein.

Die meisten Eltern setzen sich für Geschenke zum Kindergeburtstag ein Limit von 50 Euro bis 500 Euro. Daher kommen am ehesten preiswerte Modelle für unter 500 Euro infrage.

 

Ein günstiger 3D-Drucker bietet aber bei Weitem nicht so viele Features wie höherpreisige Modelle.

Findest Du in diesem Preisbereich nichts Passendes, kann sich ein Blick in den Gebraucht-Geräte-Markt lohnen. Aus zweiter Hand sind 3D-Drucker oft deutlich preiswerter zu haben, bestenfalls schon für weniger als 500 Euro. Gute Anlaufpunkte hierfür sind neben eBay* auch Facebook-Gruppen.

Für ältere und schon sehr verantwortungsbewusste Kinder und Jugendliche bieten sich unter Umständen FDM Bausätze und offene Desktopgeräte an. Entsprechende Empfehlungen findest im Beitrag über 3D-Drucker für Anfänger.

Liegt ein 3D-Drucker gänzlich außerhalb Deines Budgets, kannst Du Deinem Nachwuchs mit einem 3D-Drucker-Stift für Kinder* einen Einstieg in die 3D-Welt ermöglichen. Zwar lassen sich damit keine fertigen Vorlagen drucken. Eigene Kreationen sind dafür umso einfacher umsetzbar.

 

Support

In Deutschland sind wir im Allgemeinen einen guten Service und umfassende Garantieleistungen gewohnt.

Auch bei Problemen mit dem 3D-Drucker wäre ein guter Herstellersupport wünschenswert und vorteilhaft. Verlassen solltest Du Dich darauf allerdings nicht. Viele Geräte kommen aus China, wo die Support-Standards deutlich niedriger liegen als hierzulande.

Bei populären 3D-Druckern findest Du mit etwas Glück im Netz Hilfe von anderen Usern.

Adäquate Reparaturservices für die Geräte gibt es bislang nicht. Wenn Du technisch versiert bist und nach einer neuen Geschäftsidee suchst: Vielleicht wäre das ja was für Dich.?

Da Kinder in aller Regel noch nicht über ausreichende Englischkenntnisse verfügen, ist die Problembewältigung meist Sache der Eltern.

Kennst Du Dich mit 3D-Druckern aus, brauchst Du dieses Kriterium natürlich nicht in Deine Kaufentscheidung einfließen zu lassen. Wenn Papa oder Mama selbst helfen können – umso besser.

 

Desktop 3D-Drucker für den Kindergeburtstag

An dieser Stelle möchte ich Dir einige 3D-Drucker für Kinder vorstellen, die ich preislich sortiert habe.

 

Cube 2

 

QIDI TECH X-Maker

 

Adventurer 3

 

Bausatz Empfehlung für Kinder

Nun noch ein 3D Drucker Bausatz. Mehr Bausätze für ältere/verantwortungsbewusstere Kinder gibt es hier.

 

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Fazit

Ein 3D-Drucker bietet Deinem Kind die Möglichkeit, kreativ zu werden und mit ersten eigenen Projekten in die Welt des dreidimensionalen Drucks einzutauchen.

Damit Dein Nachwuchs Spaß an der Sache hat, solltest Du anhand der oben genannten Kriterien ein kinderfreundliches Gerät auswählen. Passende 3D-Drucker-Vorlagen für den Einstieg findest Du in großer Zahl im Internet.

Bitte denke daran, dass nicht jeder 3D-Drucker sich für Kinder eignet.

Das gilt auch für Geräte, sie sich mit dem Prädikat „bester Drucker im Test“ schmücken können.

Entsprechende Vergleiche gehen in aller Regel von erwachsenen Verwendern aus und berücksichtigen nicht die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse des 3D-Nachwuchses hinsichtlich Sicherheit und einfacher Handhabung.

Einen richtigen 3D-Drucker-Bausatz für Kinder solltest Du als Alternative nur in Erwägung ziehen, wenn Dein Sprössling bereits das für eine sichere Benutzung erforderliche Verantwortungsbewusstsein aufweist.

Ein 3D-Drucker-Stift für Kinder* eignet sich hingegen auch für Nachwuchs-3D-Künstler, die für einen 3D-Drucker noch zu jung sind oder bei denen ein solcher aus Kostengründen nicht infrage kommt.

 

3D-Druck für Kinder: Welches Gerät kannst Du empfehlen?

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