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Artillery/EVNOVO – Sidewinder X1

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Preisverlauf

Unboxing

 

Druck

 

Rezensionen

 

Non-Rezensionen

 

Vergleich mit dem Genius

 

Vergleich mit anderen 3D Druckern

 

Upgrades und Add-ons

 

Livestream

 

Der folgende Livestream wurde auf Nerys’s YouTube Kanal publiziert und ist als Creative Commons lizensiert.

DruckmaterialABS, Flexible, Flexible PLA, HIPS, PLA, PVA, TPU, WoodFill
Filament Durchmesser1,75 mm
Druckmaterial von Drittanbietern verwendbar?
Filament Überwachung
Druckbereich300 x 300 x 400 mm
DruckvolumenMaximal 36 dm³
RahmenmaterialAluminium
Geschlossener Bauraum
Beheizter Bauraum
AntriebssystemKartesisch
Minimale Schichtdicke80 µm
Maximale Schichtdicke320 µm
XY-Genauigkeit50 µm
Z-Genauigkeit100 µm
Extruder1
Extruder PrinzipDirect-Drive
Düsenanzahl1
Düsendurchmesser0.4 mm
DüsentemperaturMaximal 240 °C
DruckbettGlaskeramik
Austauschbares Druckbett
Beheiztes Druckbett
Druckbett TemperaturMaximal 130 °C
Automatische Kalibrierung
BewegungsgeschwindigkeitBis zu 250 mm/s
DruckgeschwindigkeitBis zu 150 mm/s
AnschlüssemicroSD-Kartenleser, USB 2.0, USB 2.0 (Typ B)
Bedienfeld
DisplaytypTouchscreen
Mobile App
Onboard Kamera
BetriebssystemLinux, Mac OS X, Windows
Open SourceSoftware
FirmwareMarlin
SlicerRepetier, Simplify3D, Slic3r
DateiformatG-code, OBJ, STL
Service
Herstellergarantie12 Monate (Verbrauchsmaterialien ausgeschlossen, elektronische Teile 3 Monate)
Community
Kennzeichen und SiegelCE, FCC, LVD, RoHS
EnergieverbrauchMaximal 600 W
Geräuschentwicklung40 dB
Wärmeabgabe
Größe600 x 460 x 870 mm mm
Gewicht16 kg
Datenblatthttp://artillery3d.com/DownLoad/15539.html
Zusätzlicher LieferumfangSpulenhalter, Tasche (Maulschlüssel, 4 Imbussschlüssel, Testdruck, Aufkleber, Ersatzrollen, Ersatzflachbandkabel, 2 Kabelbinder, Filamentführungsröhrchen, USB Adapterkabel [Typ A - Typ B], USB-Stick, Ersatz-LED), Stromkabel, Checkliste, Bauanleitung, Sliceranleitung, Bedienungsanleitung
BesonderheitenAutomatische Druckwiederaufnahme nach Stromausfall, Düsen (0,2 mm und 0,3 mm) optional

Kommentare

Alexander 20. Oktober 2020 um 17:46

Erfahrungsbericht Sidewinder X1 – Teil 1

Ich habe mir den Sidewinder X1 zugelegt, da mein erster Drucker (Renkforce RF 100) Probleme machte und auch einen im Vergleich zum Sidewinder recht kleinen Druckbereich hatte.
Ich schreibe diesen Bericht aus der Sicht eines Anfängers, da ich weiß, wie es mir ging als ich die ersten Druckversuche machte.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich sehr gut. Der Drucker wird sehr sorgfältig und sicher verpackt geliefert. Die Bezeichnung Bausatz ist eigentlich übertrieben. Der Aufbau ist in einer halben Stunde erledigt. Es sind lediglich der senkrechte „Ständer“ mit dem Extruder anzuschrauben und die Kabel anzuschließen. Diese liegen schon an der richtigen Stelle und so kann man eigentlich nichts falsch machen. Die deutsche Beschreibung ist etwas knapp gehalten und besonders die Einstellung der Excenterräder für die Schlitten ist nicht ganz eindeutig. Sehr zu empfehlen ist folgendes Video: https://www.youtube.com/watch?v=VDqJyPkVGyE&feature=emb_logo
Die weißen Hülsen in dem Video sind bei meinem Sidewinder nicht mehr vorhanden.
Auch der Anschlag für die Z-Achse war bereits angeschraubt und brauchte auch laut Beschreibung nicht mehr eingestellt zu werden. Es ist anzuraten sich das Video und vielleicht auch https://www.youtube.com/watch?v=Hg1ZaSd3UdA&feature=emb_logo vor der Montage anzuschauen. Dann wird vieles klarer. Es werden Werkzeuge zum Aufbau mitgeliefert und auch einige Ersatzteile. Insgesamt mach der Drucker einen sehr werigen Eindruck und alle Teile passen optimal zusammen.
WICHTIG! Das Einrichten des Druckbetts und der Düse („leveln“) nicht vergessen. In den Videos wird das recht gut beschrieben. Das leveln sorgt für eine gutes Druckergebnis und verhindert Beschädigungen des Druckbetts.
Leider wird in der Anleitung nicht beschrieben wie das Filament eingezogen wird. Ebenfalls fehlt eine Beschreibung des Druckermenüs auf dem Touchscreen.
Der erste Druck. Die Filamentrolle sollte sich leicht in der Auflage drehen lassen. Das Filament durch den Sensor fädeln und dann in die Aufnahme im Extruder stecken. Dabei den „Idler-Arm“ (das ist der Hebel an der Filamentführung der das Filament an das Transportrad drückt) etwas zurückdrücken um das Filament einzuführen. VORSICHTIG! Laut einigen Erfahrungsberichten soll es vorkommen, das dieser Arm bricht. Was dan zu tun ist, siehe: https://www.tueftler-und-heimwerker.de/artillery-sidewinder-x1-idler-arm-gebrochen/.
Vor dem Einziehen des Filaments muss die Düse aufgeheizt werden (Menü: Tools – Heat). Temperatur ca. 200 °C. Den Extruder an der Z-Achse hochfahren und nach Erreichen der Temperatur „Extrudieren“ wählen. Nun wird das Filament eingezogen. Evtl. das Filament vorsichtig etwas „schieben“.
Anschließend kann der Testwürfel (auf dem Stick) gedruckt werden. Menü – Print. Das dauert ca. eine halbe Stunde. Wenn alles richtig gemacht wurde, sieht der Würfel vernünftig aus. Man kann sich fertige Modelle von z.B. https://www.thingiverse.com/ runterladen. Eigene Druckprojekte lassen sich sehr einfach mit https://www.tinkercad.com/ erstellen.
Hat man das Model, in der Regel eine stl-Datei, erstellt muss dieses noch in eine Druckerdatei umgewandelt werden. Dazu benötigt man einen „Slicer“. Dieses Programm schichtet das3D-Modell. Der wohl bekannteste Slicer ist Cura. Dazu muss der Sidewinder in Cura aber erste eingerichtet werden. Es wird aber ein recht brauchbarer Slicer mitgeliefert. Die Einrichtung ist gut beschrieben und man kommt mit der Software gut klar. Man kann nicht soviel einstellen wie in Cura, aber für die ersten Drucke ist der Slicer gut geeignet und man kann eigentlich nichts falsch machen.
Das sind meine ersten Erfahrungen. Im nächsten Teil werde ich etwas näher auf die Leistung des Druckers eingehen und die Einrichtung in Cura beschreiben.


Alexander 24. Oktober 2020 um 17:59

Teil 2 Drucktest mit Cura und Repetierhost
Um die Möglichkeiten und Grenzen des Druckers auszutesten, bietet sich der „All-In-One-3D-Druckertest“ an. Herunterladen von https://www.thingiverse.com/thing:2656594.
Damit kann die Maßhaltigkeit getestet werden und die Fähigkeit Überhänge zu drucken. Überhänge sind sozusagen Arme am Modell wo von der Senkrechten in die Schräge oder gar Waagerechte übergegangen wird. Natürlich kann nicht abrupt in die Waagerechte gedruckt werden. Dazu müsste der Drucker ja in die Luft drucken, was er natürlich nicht kann. Um das trotzdem zu ermöglichen werden beim Drucken sogenannte Stützstrukturen gedruckt. Das sind ganz filigrane schwammige Gebilde, die nach dem Druck leicht entfernt werden können.
Das hier Testmodell wird natürlich ohne Stützstrukturen gedruckt.
Dazu wird die stl-Datei in den mitgelieferten Slicer Repetier-Host eingelesen und gesliced. Dazu geht man auf den Reiter „Slicer“ und betätigt den Button „Slice mit Slic3r“. Darauf achten, dass etwas weiter unten kein Haken in dem Kästchen „Aktiviere Stützstruktur“ gesetzt ist. Ansonsten braucht nichts verändert werden. Beachte: eine gesetzte Einstellung bleibt für das nächste Modell erhalten. Das ist auch bei Cura so. Wenn man also beim nächsten Mal sliced immer darauf achten, dass die Einstellungen für das jeweilige Modell passen.
Nach dem Slicen wird die benötigte Zeit angezeigt. Hier 4 Stunden und 49 Minuten. Flilamentverbrauch: 19340 mm, also fast 20 m. das hört sich nur recht viel an, aber auf den üblichen Rollen ist genügend Material vorhanden.
WICHTIG: Da wohl in den meisten Fällen der Drucker nicht direkt am PC angeschlossen ist, wird die Datei für den SD-Druck gespeichert. Am Besten gleich auf einen USB-Stick. Die Datei hat die Endung gco und ist 6.022KB groß.
Die wohl verbreitetste Slicer-Software ist Cura von Ultimaker.
Cura ist Freeware und kann von https://ultimaker.com/de/software/ultimaker-cura geladen werden. Aktuell ist es die Version 4.7.1 (Oktober 2020). Nach der Installation kann die Benutzersprache nach Deutsch umgestellt werden. (Button „Einstellungen“ vor dem Button „Hilfe“)
Um Cura zu nutzen muss der Sidewinder eingerichtet werden und ein Druckprofil erstellt werden. Leider ist der Sidewinder noch nicht in der Druckerliste von Cura eingepflegt. Das geht aber recht einfach wenn man sich die Konfigurationsdateien von https://github.com/artillery3d/slicer_profiles runterladet. In der beigefügten pdf-Datei sind die Einstellungen für den Drucker und das importieren des Profils recht gut beschrieben.
Zuerst muss aber in den Einstellungen der Drucker hinzugefügt werden.
Man fügt einen unvernetzten Drucker hinzu und wählt „Custom FDM Printer“ aus. Danach kann ein beliebiger Name für den Drucker vergeben werden.
Weiter geht’s dann laut der pdf-Anleitung.
Recht hilfreich ist auch das Video https://www.youtube.com/watch?v=AU1EF0Hcm68.
Achtung! Da ist ein Fehler drin. Die Stärke des Filaments muss mit 1.75 angegeben werden.
In dem Video werden auch Einstellungen in Cura verändert. Ich würde aber alles erst mal so lassen. Die Möglichkeiten der Einstellung sind deutlich größer als bei Repetier-Host. Man kann aber auch vieles falsch machen. Also erst ändern, wenn man weiß was die Änderung bewirkt! Und dann gilt immer nur eine Eistellung ändern und testen, niemals mehrere auf einmal. Das auffälligste Mank bei Reptier-Host – man kann die Druckbetthaftung nicht ändern. Es wird immer mit „Brim“ gedruckt. Es wird also immer ein wenige Millimeter breiter Rahmen um das Objekt, um es damit an das Druckbett zu „kleben“. Dieser Rahmen muss anschließend entfernt werden. Eigentlich nur nötig, wenn es sich um Modelle mit kleiner Basis handelt. Ansonsten wähle ich bei Cura die Einstellung „Skirt“. Dabei wird lediglich vor dem Ausdruck die Düse frei gedruckt um beim Start des eigentlichen Objekts direkt mit einer sauberen Schicht zu starten. Der so entstandene Umriss ist nicht mit dem Modell verbunden.
Es gibt dann noch „Raft“. Dabei unter das 3D-Objekt ganzflächig ein Raster gedruckt, um für eine gute Haftung des 3D-Objektes zu sorgen. Habe ich noch nicht ausprobiert.
Wenn das Testmodell in Cura eingelesen, und gesliced wird, werden anschließend folgende Daten angezeigt:
Druckzeit: 3 Stunden und 51 Minuten, Filamentverbrauch: 143100 mm, 43 g.
Die deutlich verringert Zeit liegt an der höheren Geschwindigkeit. In Repetier-Host sind 60 mm/s voreingestellt und in Cura sind es schon 90 mm/s. Der deutlich geringere Filamentverbrauch erschließt sich mir eigentlich nicht, da zudem auch mit feinerer Auflösung gedruckt wird (Repetier-Host 0.2 mm Schichtdicke, Cura: 0.16 mm). Das müsste eigentlich die Druckzeit wieder erhöhen.
Die Datei kann einfach gespeichert werden und hat die Endung „gcode“.
Ich habe das Testmodell mit den beiden Einstellungen hintereinander gedruckt.
Ergebnisse:
In der Zeitvorgabe haben sich beiden Slicer vertan. Sie brauchten jeweils fast genau eine Stunde länger als veranschlagt. Die Qualität war beim Druck mit Cura deutlich besser. Die Beschriftungen waren besser lesbar und der Überhangtest ebenfalls sauberer. Da waren die Zahlen bei Repetier-Host zum Teil nicht mehr gut zu erkennen. Aber der Schriftzug „3D Printertest“ war bei beiden nicht mehr eindeutig lesbar.
Fazit:
Nicht nur die Hardware machts sondern auch die richtige Software mit den richtigen Einstellungen bringt die Qualität. Ich werde in Zukunft mit Cura slicen und die Geschwindigkeit auf 60 mm/s runtersetzten. Das bringt evtl. noch etwas mehr Exaktheit.
Zum Drucker: Ich habe zwar nicht die Erfahrung und die Vergleichswerte (lediglich vom Renkforce), aber ich würde den Drucker als Einstiegsdrucker mit guter Qualität und sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis betrachten. Sehr positiv der große Druckraum und die Verarbeitungsqualität.
Ich habe den Drucker jetzt 2 Wochen in Betrieb und werde evtl. nach einem Vierteljahr einen weiteren Kommentar posten.
Ich hoffe, ich konnte einigen Neueinsteigern die Qual der Wahl erleichtern und auch einige Tipps geben.

Christian 25. Oktober 2020 um 12:47

Hallo Alexander,

vielen Dank für Deine ausführlichen Erfahrungsberichte!

🙂

Gruß,

Christian


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